Rückkehr zum Ur-Stoffwechsel

Der „REVENANT“ - Modus

Ketogene Ernährung bedeutet Rückkehr zum Ur-Stoffwechsel – die beste Waffe gegen Übergewicht und Zivilisationskrankheiten.

Im Jahr 1823 schlug sich der Trapper Hugh Glass durch die Schneestürme in den Rocky Mountains. Getrieben von unstillbarem Rachedurst überwand er Berge und durchwanderte Täler, er überlebte eine Bären-Attacke und besiegte schließlich seine Feinde im Kampf. Das wollen uns Leonardo di Caprio und sein Regisseur, Alejandro Inaritu, in dem Hollywood-Blockbuster „The Revenant“ aus dem Jahr 2015 glauben machen. Wer je im Zustand der Ketose war, der weiß es besser. Nicht eiserner Wille hat dem Mann die Kräfte verlieren, die einem Kinogänger im weichen Sessel übermenschlich erscheinen müssen. Es war die Art, wie er sich ernährte: von Fleisch und Wurzeln.

Rückkehr zur natürlichen Ernährung

Weißmehl, Zucker und künstliche Zusatzstoffe: Ein wesentlicher Teil der modernen Ernährung besteht aus verführerischen Dickmachern – aus Fertigprodukten und Knabbereien, kalorienreich aber nährstoffarm, die speziell kreiert wurden, um das natürliche Hungergefühl mit reflexhaftem Dauerkonsumieren zu überlagern. Der menschliche Organismus aber mit seinen langen evolutionären Anpassungszyklen hatte noch keine Zeit, sich an diese artfremde Ernährung anzupassen.
Das Ergebnis: Übergewicht und Zivilisationskrankheiten. Um die überschüssigen Pfunde wieder loszuwerden, propagieren die Lebensmittelkonzerne fettreduzierte Diätprodukte. Und das, obwohl der leidige Jojo-Effekt selbst disziplinierten Kalorienzählern beweist, dass eine Unterversorgung mit Nährstoffen nie und nimmer eine Dauerlösung sein kann. Wer will schon für den Rest seines Lebens hungrig sein?
Rückkehr zur natürlichen Ernährung
Die Evolution hat Besseres für uns vorgesehen. Sie hat den menschlichen Körper mit einem hoch effizienten Kraftwerk ausgestattet, geschaffen für die raue Welt der Jäger und Sammler. Körner knabbern und süßes Obst essen, in diesen Genuss kamen unsere Vorfahren damals hauptsächlich im Herbst – in einer Jahreszeit, in der das Anfressen von Winterspeck pure Überlebensstrategie war. Den Rest der Zeit lebten sie von den Tieren, die sie jagten, und von den Pflanzen, die sie sammelten. Denn natürliches Fett aus Fleisch und Pflanzenölen ist ein ungleich reicherer Energieträger als Kohlenhydrate mit ihrer prompten Sättigungswirkung, die schnell einsetzt und schnell wieder verpufft. Und – ganz im Gegensatz zu Kohlenhydraten – ist Fett als Brennstoff für Körper und Geist unverzichtbar.
Fettpölsterchen entstehen nicht durch zuviel Fett, sondern durch zuviele Kohlenhydrate: ein Übermaß an Zucker und Stärke, das unser archaischer Jäger- und Sammler-Körper systematisch für Notzeiten einlagert. Doch Fettzellen sind ein Energiedepot, das in unserer bewegungsarmen und dauersatten Zeit niemals aufgebraucht wird. Es sei denn, wir stellen unseren Stoffwechsel durch ketogene Ernährung um.
Ur-Stoffwechsel

Die Sache mit dem Hunger

„Hungerstoffwechsel“, so nennt der Volksmund die extrem kohlenhydratarme Ernährungweise. Denn tatsächlich muss unser von Sättigungsbeilagen und Süßigkeiten verwöhnter Körper eine Art Hungerphase durchlaufen, um den angestrebten Zustand der Ketose zu erreichen – ein instabiler und ungewohnter Umstellungsmodus, der von verschiedensten Nebenwirkungen begleitet sein kann. MEHR ERFAHREN
Mythos Hungerstoffwechsel
Dabei bedeutet Ketose eigentlich den Sieg über den Hunger. Ketogene Ernährung lässt Hunger nur dann aufkommen, wenn im Körper tatsächlich akuter Energienotstand herrscht, nicht aber, wenn Gewohnheitstrott und Naschsucht ihm heißes Verlangen vorgaukeln. Sie verwandelt Fettpölsterchen in einen Hochleistungsbrennstoff, der die Muskeln stärkt, die Reaktionsfähigkeit steigert, das Gehirn mit Energie flutet, die Zellen von Schadstoffen reinigt und das Immunsystem auf Trab bringt. Unser Hüftgold wird pure Lebenskraft.
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